• Anne Frank Grundschule

    Freiburg

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 Die Anne-Frank-Grundschule ist im Wandel .....

 …. zur Ganztagsschule.

SpatenstichDafür erhält das Schulgebäude eine Generalsanierung und umfassende Anbauten im Süden, Norden und Westen.

 Im Sommer 2019 wurde die Baustelle eingerichtet. Der Bauablauf beinhaltet drei Bauabschnitte, in denen einige Umzüge der Klassen notwendig werden, da auch das gesamte Schulhaus generalsaniert wird. Nach der bisherigen Planung werden mit dem Schuljahr 2023/2024 die ersten Ganztagsklassen in völlig neuen Räumen an den Start gehen.

 Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich sehr auf die neuen Räume. Wir werden nach Fertigstellung des Baus ganz neue Möglichkeiten zur Arbeit mit den Kindern haben. Immer zwei Klassen werden sich zusammen einen Gruppenraum und die dazugehörigen Lernflure teilen können und dadurch ganz neue Möglichkeiten zu differenziertem Arbeiten haben. Es wird Differenzierungsräume für die Inklusionsklassen geben, eine große Mensa, zwei Spiele-Zimmer, einen Bewegungsraum, einen Ruheraum, eine Bibliothek, eine Lernwerkstatt, einen Musikraum, einen Tanz-Theater-Raum, eine Kreativwerkstatt, einen Forscherraum und diverse Neuerungen im Außenbereich, wie z.B. ein Schulgarten, ein Ballspielfeld, eine Boulderwand und Vieles mehr.

 Diese neue Raumausstattung ermöglicht uns ganz neue Wege des Arbeitens. Dazu kommt, dass wir durch die gebundene Form der Ganztagsschule auch zeitlich neue Räume zur Arbeit mit den Kindern haben werden. Die verbindliche Schulzeit wird Mo – Do von 7.30 – 15.30 Uhr und Fr bis 11.30 Uhr sein. Hausaufgaben- bzw. Lernzeiten sind in der Schulzeit integriert und werden hier erledigt. Ab 15.30 Uhr und freitags ab 11.30 Uhr können die Kinder dann zu Hause ihren eigenen Hobbies nachgehen, oder aber die Eltern buchen bei der AUB eine Anschlussbetreuung.

 Wir freuen auf das Mehr an Zeit mit den Kindern. Wenn wir mehr Zeit zusammen mit den Kindern haben, wird die gezielte Förderung einzelner Kinder ganz anders möglich sein. Auch wird es Zeiten geben, in denen wir mit Projekten und AGs den Kindern auf ganz vielfältige Weise Möglichkeiten geben, Erfahrungen zu machen und sich selbst und die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Immer wieder sollen die Kinder aber auch Zeit zum freien Spiel drinnen und draußen haben, da im Spiel vielfältige Kompetenzen erworben werden können.

 

Wie kam es zu dieser Entwicklung?

 Die Betreuung und der Betreuungsbedarf an der Schule haben sich seit 2001 sehr verändert. 2001 gab es an der Anne-Frank-Grundschule neben der Kernzeitbetreuung (der Betreuung der Kinder nach dem Unterricht bis 13.00 Uhr) bzw. der Übermittagsbetreuung (Betreuung von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr) lediglich 2 Hausaufgabengruppen der Caritas mit jeweils 10 Kindern (also insgesamt 20 Kinder!). Diese fertigten zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr ihre Hausaufgaben an und wurden darüber hinaus sozialpädagogisch betreut.
Diese Einrichtung hat inzwischen eine grundlegende Änderung erfahren: Die Caritas baute ihre Präsenz auf fünf Gruppen (50 Kinder) aus. Hinzu kam der Trägerverein Außerunterrichtliche Betreuung (AUB), der 2006 die Arbeit aufnahm. Dieser startete mit einer Hortgruppe (mit Mittagessen) bis 17.00 Uhr (20 Kinder). Im Schuljahr 2013/2014 versorgte dieser Träger ca. 80 Kinder in 10 Hortgruppen! Mit anderen Worten: gut die Hälfte der Kinder der Schule (rund 130) verblieben den ganzen Tag über an der Schule. Weitere Kinder der Anne-Frank-Grundschule besuchten andere Horte (St. Albert, Breisacher Hof, Wallstraße, Leisnerstraße, …). Das heißt: mehr als die Hälfte der Kinder beanspruchten im genannten Zeitraum einen Ganztagesplatz.
Beim prognostizierten weiteren Anstieg der Schülerzahl und den zu erwartenden Betreuungswünschen der Eltern war absehbar, dass im bestehenden Gebäudebestand der Schule nicht mehr genug Platz sein würde.


In der Folge beschloss das Kollegium im Schuljahr 2013/2014, sich auf den Weg zu machen und ein Konzept für den Ausbau der Anne-Frank-Grundschule zur Ganztagsschule zu erarbeiten. Kollegium, Betreuer/innen und Eltern fanden sich in einer Arbeitsgruppe zusammen, die noch im Dezember 2013 einen Visionstag ausrichtete. Unterstützt von zwei Prozessbegleiterinnen ‚Schulentwicklung‘ des Regierungspräsidiums entwarfen das Kollegium, Betreuer/innen und Eltern – insgesamt über 40 Personen - zunächst eine Vision ihrer Vorstellung einer Ganztagsschule. Schnell wurde deutlich, wo Schwerpunkte zu setzen sind. Diese wurden in das entsprechende pädagogische Konzept eingearbeitet.
Im zweiten Schritt wurde genauer hingeschaut, was davon an der Schule bereits umgesetzt wird, aber auch, was noch fehlt bzw. ausgebaut werden müsste.
Bis im Juli 2014 erarbeitete die Arbeitsgruppe in Abstimmung mit der Stadt Freiburg und allen Interessierten der Schule ein Konzept für den Ausbau der Anne-Frank-Grundschule zur Ganztagsschule.
Eine eigens angesetzte Information für Eltern der Schule blieb leider nur schwach besucht.  Mit einer Rücklaufquote von über 70% zeigte die schriftliche Befragung der Eltern allerdings eine deutliche Hinwendung zur Ganztagsschule. 75% der Befragten sprachen sich dort für die Ganztagsschule aus. Die Arbeitsgruppe GTS legte – in Abstimmung aller Interessierten und unmittelbar Beteiligten – den Gremien der Schule (Gesamtlehrerkonferenz, Elternbeirat und Schulkonferenz) ihr Konzept bis Mai 2014 zur Abstimmung vor.  Dabei entschieden sich alle Gremien mit deutlichen Mehrheiten für die Ganztagsgrundschule in der gebundenen Form.
Parallel dazu erarbeitete die Stadt Freiburg ein Schulkind-Betreuungs-Konzept, das mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 an der Anne-Frank-Grundschule umgesetzt wurde. In den Sommerferien 2014 wurde dazu der Schulbau durch einen weiteren Containerbau ergänzt. Dem Trägerverein Außerunterrichtliche Betreuung (AUB) wurde die Aufgabe übertragen das Konzept umzusetzen. So mussten wir die Caritas nach über 20 Jahren erfolgreicher Tätigkeit an der Schule verabschieden.

 Rund 200 Kinder besuchten im ersten Jahr diese Betreuung bis 13 oder 14 Uhr, rund 150 blieben bis 17 Uhr an der Schule, bzw. etwa 20 sogar bis 18 Uhr.

 Das Ganztags- Konzept der Schule wurde erarbeitet und von Stadt und Schulverwaltung in den wesentlichen Punkten akzeptiert. Das Raumkonzept wurde vom Regierungspräsidium festgelegt, so dass im Schuljahr 2015/2016 mit der Planung begonnen werden konnte. Im Frühjahr 2016 stellten fünf Architekturbüros Entwurfsplanungen vor. Daraus wurde das Architekturbüro Fuchs-Maucher aus Waldkirch ausgewählt, das den Planungsauftrag erhalten hat. Vertreterinnen der Schule wurden von nun an intensiv in den Planungsprozess mit einbezogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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